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Archiv vergangener Termine und Veranstaltungen.



Immer wieder Krieg – Wiederkehr des Schreckens – Mit Wunden Leben lernen?

Eine Tagung von kriegskind.de e.V. und Förderverein Kriegskinder für den Frieden e.V.
In Kooperation mit AWO Landesverband SH

4. und 5. März 2011 / Tagungsort: Sibeliusweg 4, D-24109 Kiel Mettenhof



Modellprojekt Zeitzeugeninterviews

Kriegskinder für den Frieden

Der Förderverein Kriegskinder für den Frieden“ hat ein „Modellprojekt Zeitzeugeninterviews“ mit traumatisierten Kriegskindern des Zweiten Weltkriegs initiiert. Diese Interviews sollen in ein Zeitzeugen – Archiv eingestellt werden und dort von verschiedenen wissenschaftlichen Disziplinen eingesehen und genutzt werden können. Vor allem kommen als Disziplinen die Psychiatrie / Psychotherapie, die Geschichtswissenschaften und die Soziologie in Frage.

Nähere Einzelheiten können Sie erfahren bei dem 1. Vorsitzenden Curt Hondrich unter:

verein@kriegskinder-fuer-den-frieden.de
www.kriegskinder-fuer-den-frieden.de



Wegen der großen Nachfrage werden vier Selbsterfahrunggruppen stattfinden; 2 in Kiel, 1 in Eckernförde und 1 in Neumünster. Die genauen Anfangzeiten werden hier noch bekannt gegeben

geleitete Selbsterfahrungsgruppen "Kriegskinder und deren Kinder" Leitung Dr. Helga Spranger

Angesprochen werden Menschen der 1.und 2. Nachkriegsgeneration aber auch Betroffene aus aktuellen Bundeswehreinsätzen und deren Familienangehörige. Die derzeit laufenden Gruppen sind besetzt.

Neuanmeldungen für die nächsten Gruppen in 2010 sind jetzt schon möglich. Kostenbeitrag 10 €/Sitzung. Weitere Auskünfte erteilt Dr. med. Spranger 04349-919457 Veranstalter ist der Verein kriegskind.de e.V. kriegskinder@web.de.


27. und 28. Mai 2011

Kriegskinder / Kriegsenkel – Belastete Bindungen?

Psychotherapeutisches Seminar für Betroffene und Helfer

Leitung Dr. H. Spranger
Die Veranstaltung ist mit 17 Fortbildungspunkten von der ÄKSH anerkannt.

Bindungen zwischen Eltern und Kindern können von beiden Generationen aus als schwer belastet empfunden werden.
Sind Eltern traumatisiert, fließen womöglich zusätzlich unerledigte Erfahrungsinhalte und Handlungsimpulse in die Beziehungen mit ein. Unverarbeitete Schuld - und Gewaltinhalte finden ihren Weg in die emotionalen Erbschaften, die die Eltern ihren Kindern unbewusst hinterlassen. Das gilt im besonderen Maße auch fu¨r die Generation der Kriegskinder und deren Kinder. Hier wird die Verstrickung noch einmal offenbar. Die Kinder der Kriegskinder leiden unter ihren Eltern. Die Veranstaltung beinhaltet sechs Selbsterfahrungseinheiten. Die Teilnehmerzahl ist begrenzt. Die Gruppen werden von drei Therapeutinnen geleitet:

Maier, Ilse, Dipl. Sozialpädagogin, Ausbildung in analytischer Familientherapie und Familien-Stellen. Schwerpunkt Begleitung von Betroffenen, Angehörigen und Trauernden in der Psychosozialen Krebsberatung seit 3o Jahren; Supervision von professionellen Helfern. FON: 0431-578462 Mo.-Do. 7:30-8:10, maier@zukunftswerkstatt-kiel.de
Peter, Uta, Dipl. Musiktherapeutin BZFO, verh., 8 erwachsene Kinder; Musikstudium Rh. Musikhochschule Köln/Du¨sseldorf; Diplommusiktherapiestudium in HH, Supervisionsausbildung i. Berlin; Arbeit als analytisch orientierte Musiktherapeutin und Supervisorin in freier Praxis. FON 0431-5308048
Dr. Spranger, Helga FÄ f. Neurologie und Psychiatrie, Psychotherapie, FÄ f. Psychotherapeutische Medizin; Balintgruppenleiterin; Weiterbildungsermächtigung Psychotherapie SH. Nach langer Kliniktätigkeit in eigener psychotherapeutischer Praxis tätig. Leitung tiefenpsychologisch fundierter analytisch orientierter Selbsterfahrungsgruppen fu¨r Kriegskinder- und Enkel. Viele Einzelarbeiten und Veröffentlichungen u¨ber Störfelder in Krieg und Gesellschaft. Vorsitzende des Vereins kriegskind.de FON 04349-919457, kriegskinder@web.de



Fortbildung 2011/2012 München

Traumatherapeutische Konzepte in der Kunsttherapie

Innerhalb der Kunsttherapie eröffnen sich besondere Möglichkeiten für eine ressourcen-orientierte Behandlung von Patienten, die unter Traumafolgestörungen leiden. Dies betrifft sowohl die psychische Stabilisierung dieser Patienten, wie auch die Bearbeitung belastender Erinnerungen. Gleichzeitig stellt die kunsttherapeutische Behandlung dieser Patientengruppe eine besondere Herausforderung dar, da mit den vertrauten tiefenpsychologisch fundierten Behandlungsansätzen wenig Besserung der Symptomatik zu erreichen ist. Die Frage ist: wie lassen sich traumatherapeutische Konzepte in die Kunsttherapie integrieren? 

Dieses Curriculum richtet sich an Kunstthera-peutinnen und Kunsttherapeuten, die sich für die Behandlung von Traumafolgestörungen interessieren oder bereits in diesem Bereich tätig sind und ihr Wissen vertiefen wollten. 

Das Ziel des Curriculums ist der Ausbau und die Stärkung der eigenen beruflichen Kompetenz, Ermutigung für die Arbeit mit traumatisierten Patienten, Entlastung durch ein umfassenderes Wissen über die speziellen Herausforderungen auf diesem Gebiet sowie eine Bereicherung durch kollegialen Austausch. 

Die Vermittlung von theoretischem Wissen zum aktuellen Stand in der Behandlung von Trauma-folgestörungen, ihrer Indikation, Fallbeispiele, praktisches Üben und Erfahrungsaustausch wechseln sich ab. 

Teil I 

Störungsmodelle und Diagnostik traumainduzierter Störungsbilder 

Teile II + III 

Spezielle ressourcenorientierte therapeutische Grundlagen, Rahmenbedingungen, Interventions-möglichkeiten für Patienten mit Traumafolge-störungen im kunsttherapeutischen Setting zur psychischen Stabilisierung 

- Behandlung von Patienten mit posttraumatischer Belastungsstörung nach Monotraumatisierung 

- Behandlungsansätze für Patienten mit komplexen posttraumatischen Belastungsstörungen nach multiplen oder frühkindlichen Traumatisierungen 

- Behandlung von Patienten mit dissoziativen Störungen 

Termine und Zeiten 

Teil I: 14.10., 17- 20 h + 15.10.11, 9- 14 h 

Teil II: 18.11., 17- 20 h + 19.11.11, 9- 14 h 

Teil III: 20.01., 17- 20 h + 21.01.12, 9- 14 h 

Kosten 

460 Euro für 6 Fortbildungstage mit insgesamt 30 Unterrichtseinheiten 

Barbara Gromes 

Dipl.-Kunsttherapeutin (FH), Kinder- und Jugendpsychotherapeutin, HP Psychotherapie. EMDR und Traumatherapie mit Erwachsenen, Kindern und Jugendlichen (DeGPT). 

Langjährige Tätigkeit in einer Psychosomatischen Fachklinik in kunsttherapeutischen Einzel- und Gruppentherapien. Inzwischen in eigener Praxis in München tätig. 

PD Dr. med. Martin Sack 

Facharzt für Psychotherapeutische Medizin, Dozent und Supervisor in Traumatherapie und EMDR. Leitender Oberarzt der Abteilung für Psychosomatik und Psychotherapie des Klinikums rechts der Isar, TU- München. 

Veranstaltungsort 

Bibliothek der Abteilung für Psychosomatik und Psychotherapie, Klinikum rechts der Isar, 

TU München, Langerstr. 3, 81675 München 

Teilnahmebedingungen 

Ihre Anmeldung ist verbindlich mit Eingang der Teilnahmegebühr. Bei einer Abmeldung bis 

4 Wochen vor Veranstaltungsbeginn wird eine Bearbeitungsgebühr von 30 Euro erhoben. Danach kann die Teilnahmegebühr nur erlassen werden, wenn ein/e NachrückerIn gefunden wird. 

Bankverbindung 

Spk. Hannover, Blz. 250 501 80, Kto. 40 95 11 11 

Stichwort: 'Fortbildung Kunsttherapie 2011 M' 

Infos und Anmeldung

Email: info@barbara-gromes.de

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